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Berlin

In Berlin müssen sich knapp viertausend Einwohner einen einzigen Quadratkilometer teilen. Dass die Fläche in der Stadt schon immer knapp war, erkennt man schon an den zahlreichen Wohngebieten, in denen sich Zehngeschosser und Hochhäuser drängeln. Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde Berlin zur Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Endlich konnten sich die Bewohner der jahrzehntelang von einer scharf bewachten Grenze getrennten Stadtteile die Hände schütteln. Die Stadt lebt hauptsächlich von den Dienstleistungen, die für die verschiedenen Regierungsbehörden erbracht werden und vom Tourismus. Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz war schon immer ein beliebter Treffpunkt für Touristen aus aller Welt, die sich alle freuen, dass sie jetzt auch das Brandenburger Tor passieren können. Auch der Fernsehturm mitten in Berlin ist weltbekannt. Das Kaufhaus des Westens hat sich zu einem Magneten für Jung und Alt entwickelt. Das im Volksmund „Rotes Rathaus“ genannte Berliner Rathaus ist neben dem Reichstag einer der wichtigsten Zeugnisse aus historischer Zeit. Berlin bietet dem interessierten Touristen eine ganze Reihe von Museen der unterschiedlichsten Genres und nirgends ist die Auswahl an kulturellen Stätten, wie zum Beispiel Theater, Galerien und architektonischen Meisterwerken aus vergangenen Jahrhunderten größer als hier. Das Bundeskanzleramt hat sich zur Pilgerstätte für Gäste aus allen Himmelsrichtungen entwickelt. Gewaltig sind auch die Unterschiede, die man beim Durchqueren der Stadt feststellt. Moderne Neubaugebiete grenzen unmittelbar an historische Stadtviertel, die besonders im östlichen Teil der Stadt noch immer nur teilweise rekonstruiert wurden. Futuristische Bauten finden sich inmitten von großen Plattenbausiedlungen, die mit ihrer Enge noch heute vom drastischen Wohnungsmangel in der DDR zeugen.
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