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Sachsen

Sachsen beherbergt auf einer Fläche von 18.415 Quadratkilometern mehr als vier Millionen Einwohner. Die sehenswerte Hauptstadt ist Dresden. Der Freistaat lebte über viele Jahrzehnte unter anderem vom Kohleabbau. Zahlreiche Tagebaurestlöcher sind noch eindrucksvolle Zeugen dieser Zeit. Viele von ihnen wurden erschlossen, aufforstet und dienen heute als Naherholungsgebiete. Ein besonders gelungenes Beispiel findet sich im Westen von Leipzig: der Kulkwitzer See. Auch die Neun-Seen-Platte zwischen Leipzig und Borna findet zunehmend mehr Aufmerksamkeit. Sachsen war zu Zeiten des Sozialismus eines der größten Industriezentren der ehemaligen DDR. Noch heute zeugen zahlreiche Industriedenkmäler davon. Weltweit bekannt war die Mustermesse, die unweit des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig stattfand, das man bei einem Besuch in der Messestadt unbedingt anschauen sollte. Das neue Messegelände liegt unmittelbar an der A 14 und bietet einen neuen kulturellen Mittelpunkt der Region. Der Dresdner Zwinger ist weltbekannt und bietet einen guten Einblick in die sächsische Geschichte. Von dort aus ist es nicht weit bis in die Sächsische Schweiz und ins Elbsandsteingebirge, wo sich ein Besuch der Bastei und des Liliensteines lohnt. Eine Fahrt mit einem der gut erhaltenen historischen Raddampfer bietet idyllische Einblicke in das wechselvolle Landschaftsbild und die zahlreichen Weinberge entlang des Flusses, der beim letzten Hochwasser so viel Schaden anrichtete. Auch an der Sportstadt Riesa kommt man vorbei, wo die „Erdgasarena“ immer wieder Sportler aller Welt zum Kräftemessen begrüßt. Sogar die Nudelfabrik kann man anschauen und zusehen, wie die begehrten Nudeln hergestellt werden. Der höchste Berg Sachsens, der Fichtelberg, geriet in die Schlagzeilen, als eine Radiostation zum 1. April kess behauptete, dort sei ein Vulkan ausgebrochen.