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Der Elbtunnel in Hamburg

Die Hansestadt Hamburg ist vor allem für die Elbe bekannt. Um die Elbe zu überqueren, gibt es drei Möglichkeiten. Zum einen mit dem Schiff, zum anderen über eine Brücke oder durch den Elbtunnel. In der Zeit als der Elbtunnel gebaut wurde, war der Weg durch den Elbtunnel die schnellste Möglichkeit die Elbe zu überqueren. Der damalige Bau ist heute noch erhalten und wird „Alter Elbtunnel“ genannt, damit eine Unterscheidung zum „Neuen Elbtunnel“ deutlich wird. Der „Neue Elbtunnel“ ist 1975 eröffnet worden und verbindet Waltershof und Othmarschen miteinander und ist heute die bekannte Bundesautobahn 7.

Der alte Elbtunnel, auch St. Pauli Elbtunnel genannt, da er sich im Stadtteil St. Pauli befindet, wurde 1911 eröffnet und verbindet die Elbinsel Steinwerder mit der nördlichen Hafenkante bei den Landungsbrücken. Die beiden Tunnelröhren werden durch den 426,5 Meter langen Tunnel verbunden und so kann die Nordelbe unterquert werden. Heute wird der Tunnel überwiegend von Fußgängern und Fahrradfahrern genutzt. Autos können nur an bestimmten Stellen und nach vorheriger Anmeldung den Elbtunnel durchqueren. Auch für Touristen ist der Alte Elbtunnel ein beliebter Punkt auf der Sightseeingtour, denn zur damaligen Zeit war der Elbtunnel eine bauliche Meisterleistung und technische Sensation. Das Besondere an dem Tunnel sind die Schächte, die jeweils Fahrkörbe enthalten und die Fahrzeuge nach oben beziehungsweise unten transportierten. Somit gibt es keine Zufahrtsrampen. Auch die Wände des Tunnels weisen eine Besonderheit auf: Die Wände sind gefliest und in ihnen befinden sich in regelmäßigen Abständen sogenannte Steinzeugreliefs, die die Elbe sinnbildlich abbilden und dadurch Fische, Krabben, Krebse oder weggeworfene Gegenstände abbilden. Diese sollten man sich, wenn man für ein Wochenende die schöne Nordmetropole besucht und sich die Stadt ansieht, nicht entgehen lassen.