Achener Dom
Der
Aaachener Dom ist weit über die Region hinaus als sehenswertes Bauwerk bekannt. Er wurde der Heiligen Maria gewidmet und teilt sich in das Westwerk, das Oktogon, die Chorhalle und mehrere Seitenkapellen. Die Ursprünge der Geschichte dieses monumentalen sakralen Baus reichen bis in neunte Jahrhundert zurück. Immer wieder wurde angebaut und erweitert. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde die Chorhalle fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben. Zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert kamen die zahlreichen Kapellen hinzu, die sich rund um das Oktogon reihen. Die Schatzkammer des Doms beherbergt zahlreiche wertvolle Stücke, die die Entwicklung der Handwerkskunst und die Geschichte des Doms repräsentieren. Seit der Restauration 1995 finden dort regelmäßig Führungen statt, die die auf 600 Quadratmetern aufgereihten fünf Themenbereiche zeigen. Dort geht es von den Erinnerungen an Karl den Großen über die Liturgie bis hin zur Geschichte als Krönungs- und Wallfahrtskirche. Der Dom beherbergt acht große Glocken, nachdem die ursprünglich zehn verschiedenen Glocken bei einem Brand schwer geschädigt wurden. Die größte von ihnen ist die Marienglocke mit einem Gewicht von mehr als sechs Tonnen. Die Simeonglocke ist die kleinste von ihnen und bringt ein Gewicht von 290 Kilogramm auf die Waage. Der Aachener Dom wurde als erstes deutsches Objekt in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.