Benediktweg
Den Benediktweg gibt es noch nicht so lange. Erst 2005 wurde er eröffnet und folgt dem Leben und Wirken von Joseph Ratzinger, der derzeit vom Vatikan aus die Geschicke der Kirche leitet. Auf 248 Kilometern Länge kann man die Stätten besuchen, an denen Benedikt XVI. seine Kindheit und Jugend verbrachte. Die Pilger bewegen sich üblicherweise per Fahrrad und nutzen teilweise den „Reisen ohne Gepäck“- Service der Reiseveranstalter. Von Altötting aus geht es nach Marktl, wo Joseph Ratzinger geboren wurde. Über Burghausen, Asten, Tittmoning, Tengling und Waging führt der Weg nach Traunstein, wo er lange Zeit zur Schule ging und einen Teil seines Militärdienstes absolvierte. Auch über Chieming führt die Strecke und gibt den Pilgern die Gelegenheit, einen Badetag am Chiemsee einzuschieben und sich die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt anzuschauen. Weiter führt der Weg nach Seebruck, der kleinen Gemeinde, deren strategischer Vorteil schon vor zweitausend Jahren von den Römern erkannt wurde. Über Höslwang geht es weiter nach Wasserburg am Inn, wo sich Freunde der architektonischen Geschichte an der gut erhaltenen Altstadt erfreuen können oder sich die zahlreichen Türme der Stadt anschauen können. Von dort aus radelt man weiter über Gars, Kloster Au am Inn, Mühldorf am Inn, Polling und Tüßling zurück nach Altötting, wo sich der Kreis des Benediktinerrundweges wieder schließt.