Burg Hohenzollern
Auf einem Berg zwischen Bisingen und Hechingen thront der Stammsitz der Hohenzollern. Die Grundfesten der Hohenzollernburg wurden auf 855 Metern Höhe auf dem gleichnamigen Berg errichtet. Der Ursprung der Burg wurde laut neueren Forschungen im elften Jahrhundert erbaut, allerdings zu Beginn des 15. Jahrhunderts komplett zerstört. Mitte des 16. Jahrhunderts errichtete man am gleichen Standort erneut eine Burg, doch auch diese wurde im 18. Jahrhundert ein Opfer der erfolgreichen Feinde. 1842 erhielt Friedrich August Schüter den Auftrag, eine neue Burg zu konzipieren. Unterstützt wurde er von Prittwitz, der vor allem für die Verteidigungsanlagen der Burg zuständig war. 1867 wurde die Burg feierlich in Besitzt genommen, musste allerdings nur ein Jahrhundert später bei einem Erdbeben schwere Schäden hinnehmen. Die Reparaturen zogen sich über mehr als zwei Jahrzehnte hin. In der Burg befinden sich zahlreiche Reliquien der preußischen Gschichte, darunter auch die Königskrone und eine Uniform von Friedrich dem Großen. Viele Stücke der Sammlung stammen aus dem ehemaligen Hohenzollernmuseum. Interessant sind sowohl die Räume der Burg, in der sich auch eine umfangreiche Bibliothek findet, als auch die St. Michaelskapelle und der Burggarten. Die Burg ist noch immer im Besitz von Nachfahren der Hohenzollern, die Teile davon auch für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stellen.