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Deutsche Fährstraße

Die Deutsche Fährstraße gehört zu den jüngsten Projekten der Tourismusvereine. Erst seit 2004 hat man die Möglichkeit, dieser Ferienstraße nach einer guten Ausschilderung zu folgen. Hier kommen Technikfreaks und architekturbegeisterte Urlauber gleichermaßen auf ihre Kosten. Es gibt unzählige Möglichkeiten, einen Fluss überqueren zu können. Auf der Deutschen Fährstraße kann man sie kennen lernen. Darunter finden sich sogar Schwebefähren, die weltweit inzwischen Seltenheitswert besitzen. Ganze siebzehn Fähren unterschiedlicher Bauarten lernt man hier kennen und kann sie selbst ausprobieren. Dreizehn Brückenkonstruktionen laden zum Verweilen und Staunen ein. Auf 250 Kilometern Länge hat man die Chance, zwischen Kiel und Bremervörde zahlreiche Tunnel zu besichtigen, Schleusentechnik zu erkunden und die Funktionsweise der verschiedenen Sperrwerke zu hinterfragen. In einem der zu durchquerenden Tunnel findet sich die längste Rolltreppe, die es in Deutschland gibt. Den gut erschlossenen Radwanderweg säumen zahlreiche sehenswerte Orte, die vom Schifffahrtsmuseum in Kiel übe das Kanalmuseum in Brunsbüttel bis hin zur Spielfähre in Bremervörde reichen. Leuchttürme können bestiegen und der Panoramablick aus luftiger Höhe genossen werden. Für einen Zwischenstopp zum Ausruhen eignet sich der Ferienpark Geesthof, ehe man sich dem „Natureum Niederelbe“ oder dem Buddelmuseum Osten zuwendet. In Rendsburg ist die Schiffsbegrüßungsanlage einer der beliebtesten Anlaufpunkte für neugierige Gäste aus aller Welt, wo sie auch eine von nur acht in der welt existierenden Schwebefähren bewundern können.