Deutsche Märchenstraße
Die Deutsche Märchenstraße konnte inzwischen schon auf ihr dreißigjähriges Bestehen zurückschauen. Die Kasseler Arbeitsgemeinschaft, die diese Ferienstraße betreut, hat als Zwischenstationen Orte ausgewählt, die durchweg im Zusammenhang mit deutschen Märchen und Sagen stehen. Zwischen Bremen und Hanau schlängelt sie sich über 600 Kilometer durchs westliche Mitteldeutschland. Wer von Hanau aus startet, kann als Erstes auf den Spuren der Gebrüder Grimm wandern. Bis Kassel hat man schon das „Rotkäppchenland“ passiert. Den Weg von Kassel nach Höxter kann man wählen, ob man der „Frau Holle Route“ folgen, oder sich lieber auf Dornröschens Wegstrecke weiterbewegen will. Frau Holle führt die neugierigen Gäste nach Lichtenau, Friedland, Bad Heiligenstadt und Göttingen, wo man etwas über die Forschungen der Gebrüder Grimm erfahren kann. Dornröschen lockt quer durchs Fuldatal und nach Münden, wo das letzte Stündlein des berühmten Doktor Eisenbarth schlug. Von dort aus geht es weiter nach Reinhardswald, wo man einen Blick in das Dornröschenschloss „Sababurg“ werfen kann, ehe man weiter nach Hofgeismar und Trendelburg reist. In Höxter treffen beide Routen wieder zusammen, damit sich alle in Bodenwerder über die Streiche des Lügensbarons Münchhausen amüsieren und auf den Spuren des Rattenfängers von Hameln wandern können, bevor sie in bad Oeynhausen dem Märchen- und Sagenmuseum einen Besuch abstatten. Über Bückeburg und Nienburg geht es zum Schluss nach einem Abstecher zu den Bremer Stadtmusikanten nach Buxtehude, wo Hase und Igel aufeinandertrafen.