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Die Glasstraße

Die Glasstraße führt quer durch Bayern und berührt dabei zahlreiche Orte, in deren handwerklicher Geschichte die Glasmacherei eine Rolle gespielt hat. Hier kann man auf über fünf Jahrhunderte der Glashütten zurückblicken und sehen, wie sich die Glasmacherei vom kleinen Handwerk bis hin zu industriellen Produktion entwickelt hat. Die Route ist 250 Kilometer lang und bietet an vielen Stellen die Gelegenheit, Abstecher in andere Orte zu machen. Beginnend in Neustadt an der Waldnaab kann man sich funkelnde Kunstwerke im Europäischen Bleikristallmuseum anschauen oder dem Glasschmelzofenmuseum in Pößberg einen lehrreichen Besuch abstatten. In Viechtach lädt die „Gläserne Scheune“ die Besucher ein, die auf dem Weg zum „Gläsernen Wald“ in Regen sind. Nachdem man das Glasmuseum Frauenau angeschaut hat, kann man in Weiden einen kleinen Einkaufsbummel machen und schauen, was sie als Ergänzung für die heimischen Vitrinen eignen könnte. In Eisch kann man die Glashütte mit dem angeschlossenen Museum unter die Lupe nehmen, ehe man zur Abwechslung in Freyung ein paar Stunden im Fischereimuseum und im Schloss Wolfstein verbringt. Passau hat nicht nur jede Menge sehenswerter Glasarbeiten aus Böhmen zu bieten, sondern die Stadt hält noch zahlreiche andere Highlights wie historische Bauten und verschiedene Museen für die Gäste bereit.