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Frauenkirche

Unter dem Namen „Frauenkirche“ wird man europaweit fündig, doch am meisten in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückte die Frauenkirche in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Die ursprüngliche Frauenkirche wurde 1743 nach siebzehnjähriger Bauzeit ihrer Bestimmung übergeben. Kurz vor Ende des II. Weltkrieges sorgten Bomber für einen Feuersturm in der Stadt, der auch auf die Frauenkirche übergriff, so dass sie am 15. Februar 1945 einstürzte. Die sozialistische Regierung der ehemaligen DDR ließ die Ruine als Mahnmal des Krieges stehen. Nach der Wende ergriffen einige engagierte Dresdner die Initiative, gründeten Fördervereine und suchten in aller Welt nach Sponsoren für einen Wiederaufbau. Dieser wurde am 30. Oktober 2005 auf feierliche Weise vorfristig abgeschlossen, weil die finanziellen Mittel schneller und in höheren Summen flossen, als man erwartet hatte. Interessant ist dabei, dass mehr als eine Million Euro aus England zuflossen, die vom eigens dafür gegründeten „Dresden Trust“ gesammelt wurden. Obwohl die äußere Architektur in großen Teilen mit dem historischen Bauwerk korrespondiert, wendete man für den Innenausbau die Mittel modernster Technik an. So kann die Aussichtsplattform auch über einen Aufzug erreicht werden. Fast in historischer Form des griechischen Kreuzes entstand bei den Bauarbeiten als erster Schritt die so genannte „Unterkirche“, in der schon während der noch laufenden Baumaßnahmen Gottesdienste und Besichtigungen durchgeführt werden konnten.