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Historische Altstadt Bremen

Die ersten Anzeichen fester Siedlungen auf dem Gebiet sind bis zum Beginn der christlichen Zeitrechnung nachweisbar. Schon im Jahre 150 wird Bremen unter dem Namen „Fabiranum“ erstmals erwähnt. Bereits im achten Jahrhundert wurde ein Holzdom auf dem heutigen Bremer Stadtgebiet errichtet. Dort trafen sich auch die Friesen, die Bremen als Handelsstützpunkt nutzten. Im neunten Jahrhundert wird die Stadt zum Bischofssitz. Viele der in dieser Zeit entstandenen Gebäude fallen im Jahre 1041 einem verheerenden Brand zum Opfer. Der Grundstein für den St. Petri Dom wurde jedoch schon 1043 wieder gelegt. Erzbischof Adalbert führte die Stadt zum Aufschwung und siedelte auch die Benediktinermönche an, die sofort mit dem Bau des Paulsklosters begannen. Barbarossa sorgte 1186 für einen Machtwechsel in der aufstrebenden Stadt. In elften und zwölften Jahrhundert baute man an einer wehrhaften Stadtmauer, die die Kaufleute vor Plünderungen schützen sollte und die bis 1305 auch das neu entstandene Stephaniviertel umschloss. Die Pfarrkirche Unser Lieben Frauen entstand im 12. Jahrhundert und wurde kurz darauf umgebaut. Die St. Martini Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde im den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts restauriert. In Bremens Altstadt finden sich zahlreiche sehenswerte Gebäude, wie die „Bremische Bürgerschaft“, die „Stadtwaage“ und die Böttcherstraße.  Das historische Viertel „Schnoor“ lockt mit engen verwinkelten Gässchen und liebevoll erhaltenen Fassaden aus dem 17. und 18. Jahrhundert.