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Kölner Dom

Der Kölner Dom, der offiziell als „Hohe Domkirche St. Peter und Maria“ bezeichnet wird, gehört zu den Wahrzeichen der Stadt Köln. Ende des 19. Jahrhunderts war er mit seinen 157 Metern Höhe vorübergehend das höchste Gebäude der Welt. Man geht davon aus, dass der Platz bereits im fünften Jahrhundert zu religiösen Zwecken genutzt wurde, da bei Ausgrabungen die Überreste einer Apsis gefunden wurden. Der Nachfolgebau aus dem neunten Jahrhundert verdiente bereits die Bezeichnung Dom. In 13. Jahrhundert sollte daraus ein neuer Dom entstehen, dazu versuchte man, einzelne Teile abzubrennen. Bei diesem Versuch brannte fast alles ab. Deshalb begann man 1248 mit dem Bau des heutigen Doms, in dem man 1418 die erste Glocke läuten konnte. Von 1560 bis 1814 blieb der Dom als unvollendetes Bauwerk stehen. Erst 1880 wurde der Bau vollendet, der im II. Weltkrieg mehrere Treffer von Bomben hinnehmen und deshalb über mehr als ein Jahrzehnt saniert werden musste. Zu seinen Attraktionen zählen neben den bemalten Fenstern der Dreikönigsschrein und den „Decker Pitter“, der bei den frei schwingenden Glocken auf Platz 1 der Weltrangliste steht. Auch der neuerdings im Kellergewölbe präsentierte Domschatz begeistert immer wieder die Besucher, obwohl einige ehemals dazu gehörende Reliquien nach einem Einbruch im Jahr 1975 verloren gingen.