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Marksburg

Wer in historischen Unterlagen nach der in der Nähe von Braubach liegenden Marksburg suchen möchte, der muss nach der Bezeichnung Burg Braubach schauen. Ihren heutigen Namen erhielt die Burg nach dem Heiligen Markus, der zusammen mit einem Löwen auf einer Darstellung in der Burgkapelle zu sehen ist. Der Grundstein für die Marksburg wurde im 13. Jahrhundert gelegt. Mehrere Um- und Anbauten veränderten ihr Bild im Laufe der Zeit, dennoch sind die Grundzüge der spätromantischen Bauweise noch erkennbar. Der Kern der Burg wurde im 14. Jahrhundert noch einmal verändert und trägt heute teilweise gotische Spuren. Im 16. Jahrhundert begann man, durch weitere Ausbauten für einen besseren Schutz der gesamten Anlage zu sorgen. Das Burgmuseum beherbergt heute eine Vielzahl von Reliquien, die das Leben der Ritter zur damaligen Zeit bestimmten. Sehenswert ist der einstige Zwinger, der aufgefüllt und heute als Kräutergarten genutzt wird. Auch der Weinkeller, die Burgküche und die Wohnräume können besichtigt werden. Rittersaal, Burgkapelle und Folterkammer sind ebenfalls im Rahmen von Führungen zugänglich. Interessant sind auch die historischen Werkzeuge in der burgeigenen Schmiede. Erreichen kann man die Burg über einen anspruchsvollen Wanderweg von Braubach aus oder man fährt mit der „Bimmelbahn“, die besonders beim „Rhein in Flammen“ mehr als ausgelastet ist.