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Niedersächsische Spargelstraße

Auf der Niedersächsischen Spargelstraße kann man nicht nur die interessanten Landschaften des Oldenburger Münsterlandes, der Lüneburger Heide und der Region Mittelweser kennen lernen, sondern jede Menge über die Traditionen des Spargelanbaus in Deutschland lernen. Viele Feinschmecker sind vernarrt in das blassgelbe oder zartgrüne Gemüse und ständig auf der Suche nach neuen Rezepten, die sie an vielen Stationen der fast tausend Kilometer langen Spargelstraße auch bekommen. Die Region Sulingen hält neben zahlreichen Stationen rund um den Spargel noch eine Reihe anderer sehenswerter Objekte bereit. Der Windpark gibt einen Einblick in die Dimensionen der Nutzung erneuerbarer und umweltfreundlicher Energien. Die St. Nikolaikirche kann besichtigt werden und zahlreiche gut erhaltene Fachwerkbauten begeistern die Hobbyhistoriker. Ein Zwischenstopp im Suletal sorgt für Entspannung in den Armen der Natur, ehe man sich den weiteren Highlights der Strecke widmet. In der nördlich von Hannover gelegenen Wedemark kann man bei Führungen viel über die Lebensräume der Region erfahren und einige jahrhundertealte Bäume bestaunen oder sich die gotische Kirche in Mellendorf oder das Schuhmachermuseum anschauen. Im Braunschweiger Land bietet beispielsweise die Gemeinde Meinersen einen Naturlehrpfad und die „Traditionsinsel“, an der vor allem die Freunde historischer Bauten ihre helle Freude haben dürften. Unweit der Strecke liegen die großen Städte Hannover und Braunschweig, wo man sich zur Abwechslung etwas städtische Kultur gönnen kann.