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Pücklerpark Branitz

Seinen Namen erhielt der bei Bad Muskau liegende Park vom ehemaligen Besitzer, Fürst Pückler. Bereits im Jahre 1845 begann er mit dem Aufbau des Landschaftsparks. Dabei unterteilte er das etwa 700 Hektar umfassende Gelände in mehrere Zonen ein, von denen sich jede einem bestimmten Thema widmen sollte. Unter anderem ließ er den hohen Grundwasserstand ausnutzen und eine einzigartige Seenlandschaft anlegen. Spezielle Anordnungen und Schnitttechniken ließen ein dreidimensionales Landschaftsbild entstehen. Den Mittelpunkt des Parks bildet das Schloss, das heute als Museum zugänglich ist und neben dem Lebenswerk von Fürst Pückler auch viele Werke von Carl Blechen zeigt. Auch der ehemalige Marstall beherbergt eine Ausstellung. Auch die im Park integrierten Gebäude, wie das Cottbuser Torhaus, die Schmiede, das Ananashaus und die historische Gärtnerei des Schlosses sind optische Leckerbissen für architekturbegeisterte Besucher. Der Außenpark, der einst das Gelände des Tierparks und des Spreeauenparks mit einschloss, muss dringend restauriert werden, da die Auswirkungen des in der Nähe gelegenen Tagebaus bis hierher zu spüren sind und vor allem der künstlichen Seenlandschaft heftig zu schaffen machen. Damit wurde die Pückler- Stiftung bereits beauftragt, die 2004 erst die umfassenden Sanierungsarbeiten an den historischen Gebäuden abgeschlossen hat. Das Gelände wird nicht nur für interessante Ausstellungen, sondern auch für kulturelle Events genutzt.