Sehenswürdigkeiten > Reeperbahn in St.Pauli Urlaub - Ferienstraße

Reeperbahn in St. Pauli

Die Vergnügungsmeile Reeperbahn liegt zwischen dem Millerntor und den Altonaer Nobistor in Hamburg. Hier treffen sich Vergnügungshungrige mit denen, die sich im Rotlichtmilieu entspannen wollen, dessen Zentrum die Herbertstraße ist. Dort ist Jugendlichen der Zugang verwehrt und hinter die Kulissen zu schauen, ist auch nicht so einfach, weil sie an beiden Enden mit Sichtblenden geschützt ist. Am bekanntesten ist das Operettenhaus, wo zahlreiche bekannte Musicals erfolgreich zur Aufführung kamen. Ein beliebter Treffpunkt für Besucher ist auch das „Panoptikum“ genannte Wachsfigurenkabinett, in sich auch die Nachbildungen deutscher Berühmtheiten finden. Im St. Pauli Theater werden vor allem Stücke und Kabarettaufführungen gespielt, die einen lokalen Bezug haben. Die Davidwache ist die aus Filmen bekannt gewordene kleinste Polizeiwache Europas. Der rote Klinkerbau kann demnächst auf sein hundertjähriges Bestehen zurückschauen. Fast vierhundert Jahre hat die „Große Freiheit“ auf dem Buckel. In dieser Straße finden sich viele Nachtclubs und auch die St. Josephs Kirche, die im Jahr 1721 eingeweiht wurde. Die barocke Fassade weist deutliche italienische Einflüsse auf. Sie wurde nach den schweren Zerstörungen des II. Weltkriegs wieder im ursprünglichen Zustand hergestellt. Der Innenraum wurde nach moderneren Gesichtspunkten angebaut, aber nachträglich zumindest teilweise an das ehemalige Aussehen angeglichen. Die Reeperbahn verdankt ihren Namen den Seilern, die hier Taue für den Schiffbau hergestellt haben, die in der Fachsprache der Matrosen auch Reeps genannt werden.