Rheinischer Sagenweg
Der Rheinische Sagenweg führt die Touristen vorbei an den Schauplätzen der verschiedenen deutschen Sagen. Er berührt nicht nur die Region um den Rhein, sondern passiert auch Lahn, Nahe und Mosel, wo man sich nebenbei noch über die Weinkultur der Region informieren kann. Zwischen Rhein und Lahn kann auf den Spuren der „heldenhaften Diezer Landesmutter“ wandern oder der „Legende vom heiligen Hubertus“ auf den Zahn fühlen, während die Strecke zwischen Rhein und Mosel die „Cochemer Stückelchen“ und den „Riesen im Treiser Schock“ bereit hält. Das Tal der Loreley ist besonders sagenbehaftet. Da bietet Bingen den „Mäuseturm“, Koblenz den „Augenroller“, Kamp-Bornhofen „Die feindlichen Brüder“ und Braubach die Legende, die Auskunft gibt, warum die Marksburg heute Marksburg heißt. Zwischen Rhein und Nahe kann man dem „deutschen Michel“ auf den Grund gehen oder in Kirn den Wahrheitsgehalt der „Sage vom Trübenbach“ prüfen. Das Rheingau bietet den Freunden des Klosters Ebersbach und der Quellen von Wiesbaden ein reiches Betätigungsfeld. In Gneisenheim gibt es Geschichten über die „Entdeckung der Spätlese“ und in Mainz Legenden um die Entstehung des Stadtwappens zu erkunden. Doch bei allen Forschungen und sagenhaften Entdeckungen sollte man den Blick nicht vor der lieblichen Natur verschließen, die sich hier in der vollen Pracht traditionsreicher Weinanbaugebiete zeigt.