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Sächsische Silberstraße

Die Sächsische Silberstraße ist die älteste der sächsischen Ferienstraßen und führt über 230 Kilometer von Zwickau nach Dresden. Hier werden tiefe Einblicke in die über mehr als acht Jahrhunderte andauernden Traditionen des Silberbergbaus in der Region gewährt. Am Startpunkt Zwickau kann man sich erst einmal dem Bergbaulehrpfad widmen, um ein paar erste Informationen zu sammeln. In Aue wartet der Vestenburger Stollen auf einen Besuch und auch in Annaberg-Buchholz und Ehrenfriedersdorf kann man sich Besucherbergwerke anschauen. Ehrenfriedersdorf ist nebenher auch noch ein guter Anlaufpunkt, um sich eine Besichtigung des Mineralogischen Museums, der Edelsteinschleiferei und einen erholsamen Aufenthalt im Heilstollen zu gönnen. Geyer und Schlettau halten historische Bauwerke bereit, während man in Olbernhau das Denkmalgeländer Staigerhütte in Augenschein nehmen kann, bevor man sich in Seiffen dem Spielzeugmuseum widmet oder im Fabrikverkauf nach den begehrten Spitzen Ausschau hält. Die letzte Station auf dem Weg nach Dresden ist Frauenstein, wo das Silbermann Museum auf neugierige Besucher wartet. Die Metropole Dresden kann einen ein paar Tage beschäftigen, ehe man die zahlreichen sehenswerten Orte alle erkundet hat. Die Frauenkirche, den Zwinger und das renovierte „Grüne Gewölbe“ sollte man aber auf keinen Fall verpassen und sich vielleicht noch einen Tag frei nehmen, um mit einem der gut gepflegten Raddampfer im Richtung Festung Königstein abzudampfen.