Sächsische Weinstraße
Die Sächsische Weinstraße wurde 1992 mit dem Ziel einer weiteren Tourismusförderung im Gebiet Pillnitz, Radebeul und Meißen ins Leben gerufen. Startpunkt ist wahlweise in Lohmen oder Meißen. Die Strecke führt entlang der Elbe, so dass man entweder per Fahrrad, mit dem Auto oder auch mit den Schiffen der „Weißen Flotte“ von einer Station zur anderen kommen kann. Lohmen ist eine der Pforten des Nationalparks „Sächsische Schweiz“ und bietet mit der Bastei gleich eines der bekanntesten Highlights der Strecke, auf der man viel Wissenswertes über die sächsische Weinbaukultur erfährt. In Pillnitz sollte man unbedingt einen Abstecher zum Schloss machen und sich auch einen Spaziergang durch den Park mit den vielen verspielten Bauwerken gönnen. Für den Zwischenstopp in Dresden sollte man etwas mehr Zeit und vielleicht sogar ein oder zwei Übernachtungen einplanen, um vom Zwinger bis zur Frauenkirche alles anschauen zu können. Radebeul hat neben dem Weinbaumuseum auch noch etwas für Karl May Freunde zu bieten: das Karl May Museum. In Coswig findet sich nicht nur die Villa Teresa, sondern auch das Museum Karrasburg sowie ein Campingplatz, der für diejenigen interessant sein dürfte, die der Strecke mit der mobilen Behausung folgen möchten. Jetzt kommt schon langsam das Ziel Meißen in Sicht, wo man auf jeden Fall der Porzellanmanufaktur mit dem Museum einen Besuch abstatten sollte.