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Schlösser und Gärten Potsdam

Um all die Schlösser und Gärten in Potsdam zu erkunden, braucht es mehr als einen Urlaub, selbst wenn man für jedes nur einen Tag einplanen würde. Der größte Teil von ihnen wurde unter den Schutz der UNESCO gestellt. Der bedeutendste Bau unter ihnen ist Schloss Sanssouci, das Wahrzeichen der Stadt. Es wurde im 18. Jahrhundert von Friedrich dem Großen errichtet und im 19. Jahrhundert von Friedrich Wilhelm erheblich erweitert. Im Park Sanssouci befindet sich das kleinere Schloss Charlottenhof, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach Entwürfen von Friedrich Schinkel aus einen ehemaligen Gutshof entstand. Das „Neue Palais“ im westlichen Teil des Sanssouci- Komplexes ist das größte der Potsdamer Schlösser und wurde 1769 als eine der letzten preußischen Barockbauten in Besitz genommen. Im nördlichen Park von Sanssouci befindet sich das Orangerieschloss, wo sich heute eine umfangreiche Gemäldesammlung befindet. Aus einem ehemaligen Gartenhaus entstand 1834 das „Kleine Schloss“, das heute auf dem Gelände des Filmparks Babelsberg steht. Interessant ist das Geschehen um das ehemalige Stadtschloss von Potsdam, das 1945 ausbrannte und dessen Überreste fünfzehn Jahre später beseitigt worden sind. Es soll bis 2011 an gleicher Stelle als  Brandenburger Landtag mit einer dem historischen Vorbild angeglichenen Fassade neu errichtet werden. Ein architektonisches Highlight ist das Marmorpalais, das seinen Namen dem an der Fassade verbauten Marmor aus Schlesien verdankt.