Schwäbische Albstraße
Die Schwäbische Albstraße ist in erster Linie ein Geheimtipp für Urlauber, die sich über die Wunder der Natur freuen können. Ausgangspunkt im Süden ist Tuttlingen, wo man sich gleich viele historische Bauwerke und das Deutsche Modelleisenbahn- und Dampflokmuseum anschauen kann. Über Dürbheim, Königsheim und Meßstetten geht es weiter nach Albstadt. Dort können sich die Kinder auf zahlreichen Abenteuerspielplätzen austoben oder die ganze Familie dem Naturbad einen Besuch abstatten. Sonnenbühl bietet mit dem Ostereimuseum eine deutschlandweite Besonderheit. Hier kann man auch interessante Höhlen anschauen. In die Bärenhöhle kann man knapp 300 Meter und in die Nebelhöhle knapp 400 Meter hineinwandern. Von dort aus ist es nicht weit zum Schloss Lichtenstein. Über St. Johann geht es weiter nach Bad Urach. Dort steht wiederum eine Höhle für Erkundungsgänge offen und man kann einen netten Spaziergang zum Uracher Wasserfall machen, dessen Fluten das Gestein nicht abbauen, sondern durch Ablagerungen Überhänge bilden. Über Römerstein und Westerheim gelangt man nach Wiesensteig, wo im Hasental eine Karstquelle entspringt, die unter dem Namen „Filsursprung“ auf der Karte eingetragen ist. In Geislingen kann man bei gutem Wetter bis zu den Alpen schauen. In Böhmenkirch befindet sich das „Mordloch“, eine auf vier Kilometern Länge begehbare Höhle. Über Heidenheim, Aalen und Nattheim geht es weiter nach Dischingen, wo man eine alte von den Kelten erbaute Siedlung anschauen kann, ehe man über Nehresheim nach Nördlingen weiterreist.