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Schwedenstraße

Auf den siebenhundert Kilometern der Schwedenstraße wandert man auf den Spuren des schwedischen Wirkens im 17. und 18. Jahrhundert. An der Einrichtung dieser Ferienstraße haben schwedische Historiker kräftig mitgearbeitet. Die gesamte Strecke gliedert sich in drei Routen, die quer durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen. In Gadebusch beginnt die Küstenroute. Dort kann man ein schwedisches Grabmal besichtigen und von dort aus weiter in die Hansestadt Wismar fahren, wo man nicht nur einen Blick auf die Werft und den Hafen, sondern auch den ehemaligen Sitz der schwedischen Gerichtsbarkeit für sich entdecken kann. Die nächste Station ist Stralsund, das dereinst die Hauptstadt des schwedisch-deutschen Territoriums gewesen ist. Dort laden das „Commandantenhus“ und das Regierungspalais zu Besichtigungen ein. Mehr als zwei Dutzend andere Sehenswürdigkeiten auf der Strecke machen die Küstenroute zu einem kurzweiligen Urlaubsziel. Die Westroute beginnt gleichfalls in Gadebusch, tangiert Wismar und führt die neugierigen Urlauber dann nach Wittstock, wo man sich über den Dreißigjährigen Krieg informieren kann. Über Fehrbellin und Großbeeren geht es zurück nach Gadebusch. Die Ostroute beginnt auf der Insel Rügen in Sassnitz, wo das Schloss Spyker auf Besucher wartet. Über Stralsund, Greifswald und Prenzlau führt die Strecke nach Großbeeren. Wer noch zwei Tage Zeit hat, kann einen Abstecher nach Leipzig machen und sich das Völkerschlachtdenkmal und die Gedenkstätte Lützen anschauen, die ebenfalls im Zusammenhang mit dem schwedischen Wirken in Deutschland stehen, aber nicht Bestandteil dieser Ferienstraße sind.