Straße der Romanik
Die Straße der Romanik liegt mit ihren vielen Verzweigungen zwischen Zeitz im Süden, Beuster im Norden, Ilsenburg im Westen und Landsberg im Osten. Der größte Teil befindet sich in Sachsen-Anhalt. Vor allem für die bautechnisch interessierten Urlauber, die sich bei ihren Studien auf die romanische Bauweise spezialisiert haben, finden hier unzählige Objekte zum Anschauen und Staunen. In Salzwedel kann man die aus dem dreizehnten Jahrhundert stammende Lorenzkirche besuchen und in Rohberg mit der achthundert Jahre alten Dorfkirche gleich noch eins drauflegen. Havelberg lockt mit dem Dom St. Marien, dessen Ursprünge bis ins zehnte Jahrhundert zurückzuverfolgen sind. Auf dem Weg nach Magdeburg kann man die Unterkirche St. Nikolai anschauen, die in Granitquaderbauweise errichtet wurde. Magdeburg selbst hält neben zwei sehenswerten Kirchen, dem „Kloster der lieben Frauen“ und dem Dom auch noch das „Haus der Romanik“ offen für Besucher aus aller Welt. Über Bernburg, wo man der Dorfkirche St. Stephani einen Besuch abstatten kann, geht es weiter in Richtung Halle. Dort stehen die Türen der Burg Giebichenstein offen. Über Merseburg und Freyburg führt die Straße der Romanik weiter nach Naumburg, wo ein Dom aus dem dreizehnten Jahrhundert die Besucher anlockt. Durch den Kurort Bad Kösen führt die Route weiter in Richtung Querfurt, Eisleben zur Burg Falkenstein und von dort aus über Ballenstedt und Ilsenburg zum ehemaligen Sperrgebiet Osterwieck.