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UNESCO Welterbe Bamberg

Die fränkische Stadt Bamberg wurde nicht umsonst in das UNESCO Welterbe der Kultur aufgenommen. Die Entscheidung fiel 1993 auf Grund der mehr als 1200 historisch wertvollen Gebäude im Herzen der Stadt. Der Kaiserdom der Stadt, der bereits im elften Jahrhundert erbaut wurde, prägt mit seinen vier hohen Türmen die Skyline der Stadt. Die Obere Pfarre stammt zum Großteil aus dem vierzehnten Jahrhundert und wurde bis zum 19. Jahrhundert mehrfach saniert und umgebaut. Die Marienkapelle weist unter den kirchlichen Bauten eine Besonderheit auf: Sie wurde zuerst als Synagoge genutzt. Die Stephanskirche wurde in mehreren Etappen erbaut, wobei die Grundsteinlegung bereits im elften Jahrhundert erfolgte. Aus dem elften Jahrhundert stammen auch die Gemäuer des ehemaligen Benediktinerklosters, die heute das Brauereimuseum beherbergen. Das Dominikanerkloster Bamberg wurde in Anfängen ebenfalls vor 1500 errichtet und erreichte im späten 17. Jahrhundert seine heutige Ausdehnung. Die dazugehörige Kirche bot den Bamberger Symphonikern lange ein Quartier, bevor sie einer Nutzung als Aula zugeführt wurde. Ein historisch besonders interessantes Gebäude ist die Altenburg, die bereits 1109 urkundlich Erwähnung fand. Wechselnde Eigentümer und Naturgewalten musste das Gebäude überstehen, bis ein Förderverein die Erhaltung der Burg unter seine Fittiche nahm. Einen Besuch wert ist auch das „Alte Rathaus“, in dem heute ein Porzellanmuseum seine Pforten für wissbegierige Besucher öffnet.