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Wartburg

Wer die im elften Jahrhundert erbaute Wartburg besuchen möchte, muss sich nach Thüringen in die Stadt Eisenach begeben, in der zu DDR- Zeiten der heiß begehrte und nach der Burg benannte PKW gebaut wurde. Am gleichen Standort muss es schon vorher eine kleinere Burganlage gegeben haben, doch das konnte bisher noch nicht mit Funden untermauert werden. Nachdem sich zuerst die Ludowinger dort niedergelassen hatten, fiel die Burg im 13. Jahrhundert an die Wettiner, wo sich „Albrecht der Entartete“ häuslich niederließ. Im 14. Jahrhundert setze ein durch einen Blitzschlag entstandener Brand der Burg heftig zu, die daraufhin umfangreichen Erhaltungs- und Umbauarbeiten unterzogen wurde. Große Persönlichkeiten der deutschen Geschichte und Kultur waren hier zu Gast und hier fanden wichtige politische Ereignisse statt, was dazu führte, dass sie schon im 19. Jahrhunderts den Status eines Denkmals bekam. Die Burg selbst gliedert sich in vier große Abschnitte und an den Häusern um den Burghof herum werden vor allem die Freunde gut erhaltener Fachwerkhäuser Gefallen finden. Der auf der Wartburg etablierte Gasthof kann demnächst schon auf sein 100-jähriges Bestehen verweisen und hat neuerdings durch ein Sternehotel Konkurrenz bekommen. Die Wartburg ist fast vollständig als Museum hergerichtet worden, obwohl ein Teil davon als Außenstelle des Standesamtes genutzt wird. Zu Füßen der Wartburg liegt eine sehenswerte Höhle und wer von dort aus startet, kann den Kids das Vergnügen eines Eselsrittes gönnen.