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Aachen

Aachen, abgeleitet vom Altgermanischen „Ahha“, liegt in Nordrhein-Westfalen und eine lange interessante Geschichte, in der bereits die Römer mit den Thermalquellen etwas anzufangen wussten und aus Aaachen eine Kurstadt machten. Die Nutzung der Thermalquellen zu Kurzwecken erfuhr im 17. Jahrhundert einen ersten Höhepunkt. Eine der bekanntesten Quellen, die Kaiserquelle,  findet sich innerhalb der Stadt am „Elisenbrunnen“, wo das Wasser mit 52 Grad aus der Erde schießt. Am eigentümlichen Geruch sollte man sich nicht stören. Er entsteht, weil das Thermalwasser schwefelhaltig ist. Der Bau, in dem sich der Elisenbrunnen befindet, fiel den Bombenangriffen im II. Weltkrieg zum Opfer, wurde jedoch im ursprünglichen Zustand wiederhergestellt. Die zweite bekannte Anlage sind die Carolus-Thermen, die von der Rosenquelle gespeist werden. Der Innenbereich erinnert eher an die Wandelhalle eines Schlosses. Der Außenbereich hält neben dem 32 Grad Celsius warmen Sonnenbecken auch eine Felsgrotte mit Wasserfall bereit. Neben einer reinen Damensauna finden sich ein baltischer und ein orientalischer Saunabereich sowie ein japanischer Saunagarten. Im Carolus Spa kann man sich so richtig rundherum verwöhnen lassen. Wer sich in Aachen in die Fluten der Thermalquellen wirft, der kann sowohl rheumatische Erkrankungen lindern als auch Erleichterung bei Gicht und Arthrose finden. Das bewirken die im Wasser gelösten Elemente Natrium, Chlorid und Hydrogenkarbonat zusammen mit der angenehmen Wärme, die wohltuend entspannend wirkt.