Bad Driburg
In Nordrhein-Westfalen findet sich in der Nähe der Stadt Höxter das Heilbad Driburg, in dem man neben dem Kurerlebnis noch viel über den Naturpark Teutoburger Wald und das Eggegebirge lernen kann. Die Geschichte als Kurbad reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als Caspar Heinrich von Sierstorpff die bis dahin staatlichen Quellen in Obhut nahm und mit kaufmännischem Geschick bis in die erste Badesaison im Jahr 1782 führte, wo immerhin mehr als 100 Gäste das neue Badehaus besuchten. 1828 ging das Bad käuflich in seinen Besitz über. Nach dem ersten Weltkrieg entstanden die ersten Sanatorien, die zum Teil noch die von Sierstorpff erbauten Unterkünfte im Fachwerkstil nutzten. Bereits 1925 eröffnete die Kurklinik „Bad Hermannsborn“, die auch heute noch von vielen Krankenkassen für die Rehabilitationsaufenthalte ihrer Patienten genutzt wird. Bis Mitte der 90er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts nahmen die Patientenzahlen rasch zu und erreichten 1987 einen vorläufigen Höhepunkt. In diese Zeit fällt auch die Eröffnung des neuen Thermalbades. Die Kurgäste können sich hier nicht nur erholen, sondern auch eine Reihe sehenswerter Orte in Augenschein nehmen. Dazu gehören nicht nur einige gut erhaltene Fachwerkbauten aus den Anfängen des Bäderbetriebs, sondern auch das in der Nähe gelegene Wasserschloss Neuenheersee, die Burg Dringenberg und eine alte Schöpfmühle.