Bad Elster
Bad Elster liegt im südwestlichsten Zipfel des Bundeslandes Sachsen. Schon im 17. Jahrhundert schreibt der Leibarzt von Herzog Moritz, dass den Einheimischen die heilenden Kräfte des „Säuerlings“, wie die heutige Moritzquelle damals genannt wurde, kennen und ausnutzen würden. Schon 1848 erhält Bad Elster die Würde des Königlich- Sächsischen Staatsbades, was innerhalb von fünf Jahrzehnten dazu führte, dass die Zahl der Badegäste auf das Fünfzigfache anstieg und 1880 ein Bademuseum eröffnet wurde. Bad Elster besitzt heute sieben Kurkliniken und kann noch immer anhaltend hohe Zahlen von Kurgästen verzeichnen, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass die Sozialversicherungsträger viele Patienten mit Hauterkrankungen sowie Problemen des Bewegungsapparates gern hierher schicken und auch die Erfolge der Einrichtungen im Bereich der Prävention zu schätzen wissen. Zusammen mit Bad Brambach ist die Kurstadt eines von nur zwei Staatsbädern in der Osthälfte Deutschlands. Hier werden nicht nur Kuren auf ärztliche Anordnung durchgeführt, sondern es werden auch Kururlaube angeboten, bei denen man sich in den Wellnessbereichen vieler Einrichtungen rundum verwöhnen lassen und Kraft für die Bewältigung der Herausforderungen des Alltags schöpfen kann. Die zwei großen Badeparadiese „Aquadon“ und „Elsterado“ laden große und kleine Gäste ganzjährig ein, sich im Solewasser auszutoben oder sich auf den Whirlbänken und in den Saunabereichen zu entspannen.