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Bad Griesbach

Bad Griesbach gehört zum „Niederbayerischen Bäderdreieck“ und liegt in der Nähe von Passau. An der Schwelle zum 16. Jahrhundert wurde der Ort komplett zerstört, aber sehr schnell wieder aufgebaut. Nachdem man einige Jahrzehnte zuvor in Bad Füssing bei Ölbohrungen auf Thermalquellen gestoßen war, entschloss man sich 1972 auch hier zu entsprechenden Bohrungen und hatte Erfolg. Aus drei eingebrachten Bohrlöchern entstanden die Karlsquelle, die Marienquelle und die Nikolausquelle. Hier schießt das Solewasser mit einer Temperatur zwischen 55 und 60 Grad Celsius an die Oberfläche und verschafft vor allem denjenigen Menschen Linderung, die an Gicht, Arthrose, Arthritis und anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates leiden. Auch Menschen mit Hauterkrankungen können von der heilenden Wirkung des Solewassers profitieren. Die rasche Entwicklung der Gemeinde zu einem anerkannten Kurort brachte Griesbach im Jahr 2000 den Zusatz „Bad“ ein. Zu den bekanntesten Einrichtungen zählt die Klinik „Sankt Lukas“, die sich sowohl der Prävention als auch der Nachsorge nach Unfällen und Operationen kümmert. In Bad Griesbach erzielt man auch größere Erfolge mit dem Zentrum für Alkoholentzug, wo die Patienten wieder lernen, auch an anderen Dingen als am Alkohol Freude zu haben. Die landschaftlich reizvolle Umgebung trägt ein großes Stück dazu bei, dass sich die Patienten bei Spaziergängen und bei sportlichen Aktivitäten im Freien ein Stück Lebensfreude zurück erobern können.