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Bad Homburg

Der Gemeinde Homburg im hessischen Hochtaunuskreis wurde der Zusatz „Bad“ schon 1912 zuerkannt. Der Kurbetrieb wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts aufgenommen, wobei der rasante Anstieg der Gästezahlen auch darauf zurückzuführen ist, das die Stadt das Privileg bekam, eine eigene Spielbank betreiben zu dürfen. Wer sich heute in der international anerkannten Kurstadt ein Grundstück kaufen möchte, der muss mit deutlich höheren Preisen als anderswo rechnen. Hier wohnen fast nur Besserverdienende, die zu einem großen Teil im Kurbetrieb beschäftigt sind oder in der Metropole Frankfurt am Main arbeiten. Bestimmt wird das therapeutische Angebot von einem 1984 zur Nutzung übergebenen Kurhaus sowie dem im ausgedehnten Kurpark liegenden „Kaiser-Wilhelms-Bad“, das auch an historische Traditionen anknüpft.. Der Kurpark erinnert an einen englischen Landschaftsgarten und besitzt zahlreiche Brunnen, bei denen man unter verschiedenen Gehalten an Mineralien auswählen kann. Zahlreiche weitere Kliniken, zu den auch die Gruppe der „Hochtaunuskliniken“ gehört, ergänzen das Angebot an Behandlungen für Menschen mit rheumatischen Leiden und verschiedenen Hauterkrankungen, die in ihrer Freizeit Wanderungen in die teils romantisch und verspielt wirkende natürliche Umgebung der Stadt machen und dabei Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Bad Homburg, den Hirschgarten, das Kastell Saalburg oder das Gotische Haus besuchen können, in denen sie unter anderem viel über die Geschichte der Region erfahren.