Bad Langensalza
Ziemlich in der Mitte Deutschlands findet sich in Thüringen ca. 30 Kilometer von Erfurt entfernt der Kurort Bad Langensalza. Bereits 1811 entdeckte man die schwefelhaltigen Quellen und sorgte dafür, dass sich schon im Jahr darauf die ersten Kurgäste im „Badewäldchen“ erholen konnten. 1956 wird der Stadt der Titel „Bad“ verliehen und 2002 kommt der Zusatz „Rosenstadt“ hinzu. Bad Langensalza profitiert nicht nur von Schwefelquellen, sondern auch von solehaltigen Quellen und einem natürlichen Trinkwasser mit heilender Wirkung. An diesem Standort lädt die „Friederikentherme“ nicht nur die Kurgäste ein, sich in den angenehm temperierten Becken zu entspannen und zahlreichen sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Seit 1998 ist auch die Rehabilitationsklinik „An der Salza“ in Betrieb und spezialisierte sich in den letzten Jahren vor allem mit Menschen, die Gelenkerkrankungen oder andere Erkrankungen des Bewegungsapparates haben und sich von der fachkundigen Betreuung vor Ort Heilung oder zumindest eine deutliche Linderung ihrer Symptome erhoffen. Vor allem viele Osteoporosepatienten werden hier betreut. Bad Langensalza hat sich in den letzten Jahrzehnten auch einen Namen im Bereich der psychosomatischen Erkrankungen gemacht. Hier können Menschen mit Essstörungen behandelt werden und auch Patienten mit Schmerzsyndromen aller Art finden hier Aufnahme. Auch Patienten mit einer suchtähnlichen Symptomatik finden hier fachkundigen Rat und Hilfe.