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Bad Neuenahr

Im unteren Lauf der Ahr in Rheinland-Pfalz liegt malerisch von Hügelketten eingerahmt der Kurort Bad Neuenahr. Die Apollinarisquelle wurde von einem Winzen zufällig entdeckt, als er nach einer Bewässerungsmöglichkeit für seine Weinberge suchte. In fünfzehn Meter Tiefe sprudelte plötzlich die kohlensäurehaltige Quelle. Vier Jahre später wurden 1856 weitere Quellen erschlossen, deren Wasser heilende oder gesundheitsfördernde Wirkung zeigte. Schon nach weiteren zwei Jahren öffnete das neue Heilbad seine Türen für die ersten Gäste. Das Thermalbad „Sinfonie der Sinne“ genügt auch den höchsten Ansprüchen. Hier wird das zwischen 34 und 41 Grad Celsius warme Thermalwasser für viele Anwendungen verwendet, die von der Trinkkur bis zu entspannenden Kräuterbädern reichen. Mit den Trinkkuren wurde 1861 begonnen, nachdem sich eine bis dahin friedliche Quelle in einen stark kohlensäurehaltigen Sprudel verwandelte. Die Stadtverwaltung ist ständig daran interessiert, weitere Quellen nutzbar zu machen. So wurde 1976 die „Walburgis-Quelle“ erschlossen, die auch die Ahr-Thermen speist. Dort kann man neben dem puren Badevergnügen auch Massage-Angebote wahrnehmen, den Saunabereich besuchen oder an verschiedenen Programmen zur Steigerung der körperlichen Fitness teilnehmen. Das warme Solewasser wird vor allem von Patienten mit Störungen im Bewegungsapparat als sehr angenehm empfunden, vor allem weil die Tragfähigkeit des Wassers durch die gelösten Mineralien erhöht ist und dadurch vor allen Patienten mit Schäden an den unteren Extremitäten als sportlicher Therapieort gut geeignet ist.