Baden-Baden
Hier könnte man schon sagen „Nomen est Omen“, denn die jahrhundertealten Quellen am Florentinerberg bringen täglich bis zu achthundert Kubikmeter bis zu knapp 70 Grad heißen Solewassers aus, das vor allem Fluorid, Natrium und Chlorid enthält. Ein Badeparadies in Weiß und Blau ist die „Caracalla Therme“, in der man sich einem besonderen Vergnügen hingeben kann. Das „Blue Space“ bietet ein Farben- und Klangspektakel, bei dem man den Alltagsstress schnell hinter sich lassen kann. Das „Friedrichbad“ kommt im historischen Gewand daher und lässt einen zweifeln, ob man von der Umkleidekabine aus einen Schritt nach Irland gemacht hat oder mit einer Zeitmaschine in ein antikes römisches Bad geschickt wurde. Hier sollte man sich die empfohlene Route über mehr als ein Dutzend Stationen gönnen, den Kreislauf ordentlich in Schwung bringen und einen Motivationsschub für das Immunsystem schaffen, indem man seich wechselnden Temperaturen aussetzt. Ein Kururlaub in Baden-Baden verbindet die Gesundheitsförderung mit dem Flair und den Freizeitmöglichkeiten einer liebenswerten Großstadt, in der man im futuristischen Bau des „Burda-Museums“ gleich noch die Geschichte des gleichnamigen Verlagshauses erkunden oder im Stadtmuseum der Entwicklung der Region auf den Grund gehen kann. Für die Liebhaber der schönen Künste bietet die Stadthalle ein paar interessante Stücke, mit deren Betrachtung man sich die behandlungsfreie Zeit vertreiben kann.