Büsum
Die ehemalige Insel besitzt seit Ende des 16. Jahrhunderts eine feste Verbindung zur Nordseeküste von Schleswig-Holstein. Die Anfang des 19. Jahrhunderts gestarteten vorsichtigen Versuche, Büsum zusätzliche Einnahmen aus dem Tourismus zu verschaffen, wurden von der Sturmflut 1925 zunichte gemacht. Doch man gab nicht auf, schuf eine erste gastronomische Betreuung und errichtete an der Küste feste Badehäuser. Mit der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur am Ende des 19. Jahrhunderts stieg die Zahl der Touristen rasch an. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert hielt hier der Badeanzug Einzug. Nachdem 1904 ein künstlicher Sandstrand geschaffen wurde, stiegen die Gästezahlen nochmals merklich an. Die Touristenunterkünfte schossen wie Pilze aus dem Boden, nachdem es sich nicht nur im Lande herumgesprochen hatte, dass das Wasser der Nordsee auf Grund seines Salzgehaltes sowohl eine heilende Wirkung auf verschiedene Hautkrankheiten zeigte als auch die feuchte salzhaltige Luft einen lindernden Einfluss auf verschiedene Symptome bei Krankheiten der oberen Luftwege hatte. Wer heute Büsum besucht, der kann nicht nur davon profitieren, sondern auch einer ganzen Reihe wassersportlichen Aktivitäten nachgehen und lehrreiche geführte Wanderungen durch die interessante Wattlandschaft machen oder die interessanten Städte entlang des Festlandes bei Tagesausflügen erkunden. In einigen kleinen Fischerorten werden auch Bootsfahrten auf die Nordsee angeboten, bei denen man den Krabbenfischern bei der Arbeit zuschauen kann.