Kurorte & Heilbäder > Ostseebad Warnemünde Kurort - Heilbäde Urlaub

Ostseebad Warnemünde

Warnemünde ist ein Stadtteil der an der Ostsee liegenden Hafenstadt Rostock. Seit 1323 gehört das ehemalige kleine Fischerstadt zu Rostock, auch wenn es erst viel später eingemeindet wurde. Außer der Nutzung als Zugang zum Meer maß man bis ins 19. Jahrhundert hinein dieser Exklave recht wenig Bedeutung bei. Erst 1821 tauchte Warnemünde erstmals als Seebad auf. Schon ein Jahrzehnt später konnte man auf die für damalige Verhältnisse stolze Zahl von 1.000 Badegästen verweisen. Der Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts brachte Warnemünde einige Fähr- und Postverbindungen, die für eine rasche Steigerung der Zahl der Badegäste sorgten. Für die Menschen in der ehemaligen DDR war vor allem das 1971 eröffnete Hotel „Neptun“ ein begehrtes Ziel beim Kampf um die preiswerten Urlaubsplätze, die von der Gewerkschaft vergeben wurden. Auch für einen Stellplatz auf der Campinganlage musste man sich schon sehr frühzeitig anmelden, wenn man in den Genuss des schönsten Strandes der Ostsee kommen wollte. Obwohl die Ostsee als Süßwassermeer gilt, ist ihr Wasser ganz leicht salzhaltig und sorgt vor allem bei Menschen mit Hautproblemen für eine wohltuende Erleichterung. Auch das milde Seeklima macht die Region für den Kururlaub interessant für die Menschen, die mit Erkrankungen der oberen Luftwege zu kämpfen haben. Der allgemeine Erholungseffekt an der Küste ist recht hoch, so dass diese Region vor allem für prophylaktische Kuren ausgewählt wird.