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Deutsches Historisches Museum – Volkskunde

Das Deutsche Historische Museum findet man in der Hauptstadt Berlin im ehemaligen Zeughaus Unter den Linden. Das Museum besteht seit 1987 und hatte seinen Sitz zu Beginn im Reichstag. Die Planungen für den Museumsneubau am Spreebogen veränderten sich durch
die plötzliche Wiedervereinigung Deutschlands, weil die Exponate des auf dem Gebiet der ehemaligen DDR existierenden Museums plötzlich hinzu kamen und der Platz nicht mehr ausreichte. Also siedelte man ins Berliner Zeughaus um. Ab 1998 wurde kräftig umgebaut. Erst 2004 wurden erste Bereiche wieder für die Öffentlichkeit frei gegeben. Zwei Jahre später eröffnete die Bundeskanzlerin die Dauerausstellung zur deutschen Geschichte wieder in vollem Umfang. Über 8.000 Exponate liefern einen eindrucksvollen Einblick in mehr als zwei Jahrtausende geschichtlicher Entwicklungen auf deutschem Boden. Neben den Modernisierungen im Stammsitz liefen die Baumaßnahmen für die Erweiterung auf Hochtouren. Der futuristische Glasbau öffnete 2003 seine Pforten und ist seither Schauplatz zahlreicher Sonderausstellungen. Eine der Besonderheiten dieses Museums ist, dass unzählige Tonträger und Filmaufnahmen in digitalisierter Form im Internet bereit gestellt werden und man sich auch dort über die deutsche Geschichte informieren kann. Dazu gehören auch die Dokumentationen von technischen und medizinischen Geräten, Bilder historischer Kleidungsstücke, Postkarten, Spielzeug sowie verschiedene Urkunden und Flugblätter aus unterschiedlichen Epochen der deutschen gesellschaftlichen Entwicklung.