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Deutsches Literaturarchiv – Literaturgeschichte

Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach kann inzwischen auf eine über fünfzigjährige Geschichte zurückblicken, in denen die Deutsche Schillergesellschaft unzählige literarische Werke gesammelt hat. Die Texte werden geordnet und katalogisiert. Dabei geht es nicht nur darum, einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zur Literatur zu eröffnen, sondern auch um wertvolle Zuarbeiten und Dokumentationen, auf die die Forscher zurückgreifen können. Dort finden sich mehr als 1.200 Texte in handschriftlicher Form, die zum Teil aus Nachlässen von Schriftstellern und Philosophen und andererseits aus den Archiven der Literatur- und Zeitschriftenverlage stammen. Auch die Bibliothek mit einem Bestand von 750.000 Büchern kann sich sehen lassen. Über 1.000 verschiedene Zeitschriften werden hier gesammelt und die Publikationen unter die Lupe genommen und in Katalogen erfasst. Das gilt nicht nur für die klassische Form der Literatur, sondern auch für andere Schriftstücke wie Prospekte und Ähnliches. Hier kann man sich auch die Bilder der Schriftsteller anschauen, dafür sorgen mehr als 200.000 gesammelte Portraits. Eines der Highlights des Deutschen Literaturarchivs ist das Cotta-Archiv, indem sich über 150.000 Dokumente aus der 250-jährigen Tätigkeit des gleichnamigen Verlages finden. Für Gäste, die sich hier wegen Forschungsarbeiten länger aufhalten, wurde das „Collegienhaus“ ins Leben gerufen und beherbergt auch Gäste, die sich dem 2004 eröffneten „Literaturmuseum der Moderne“ widmen möchten.