Deutsches Meeresmuseum – Zoologie
Wer sich im Urlaub das Deutsche Meeresmuseum anschauen möchte, muss eine Reise in die Hansestadt Stralsund planen. Das Museum besteht aus vier Teilen. Der Hauptteil wurde in der ehemaligen Katharinenkirche etabliert. Dazu gehören neben dem „Ozeaneum“ auch das „Nautineum“ sowie das „Natureum“. Das „Ozeaneum“ ist die neueste Errungenschaft des Deutschen Meeresmuseums. Es wurde erst 2008 eröffnet und bietet auf der Hafeninsel auf knapp 9.000 Quadratmetern einen umfassenden Einblick in den Lebensraum Ozean. 39 Aquarien beherbergen 7.000 Tier- und Pflanzenarten. Die Lebensräume wurden sehr gut nachgebildet und sind thematisch geordnet. Vom Stralsunder Hafenbecken über die Kreideküste bis hin zum Kattegatt und Wattenmeer findet sich alles, was Norddeutschland an Lebensräumen zu bieten hat. Das „Natureum“ findet man am Darßer Ort, wo sich der Leuchtturm und das Museumsgebäude perfekt in die ortsübliche Bebauung einfügen. Gezeigt werden Exponate, die die Tier- und Pflanzenarten der Lebensräume am Meer repräsentieren. Auch die Geschichte der Region kommt nicht zu kurz. Mit einem wahren Farbenspektakel begrüßt das „Nautineum“ seine Gäste, die sich über die Boddenschifffahrt, die Fischerei und die Meeresforschung informieren und dabei gleich noch etwas über den Schiffbau lernen möchten. Die Ausstellung mit ihren Außenbereichen kann demnächst auf ihr zehnjähriges Bestehen zurück schauen und verzeichnet eine kontinuierlich steigende Besucherzahl.