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Deutsches Museum – Technikgeschichte

Wer das größte Museum der Welt kennen lernen möchte, das sich mit Technik und Naturwissenschaften beschäftigt, der ist im Deutschen Museum in München an der richtigen Adresse. Nachdem das Militär das Gelände geräumt und es gegen Hochwasser ausreichend gesichert wurde, gab es 1906 den ersten Spatenstich für den geplanten Neubau, der auf Grund der Wirren des ersten Weltkrieges erst Mitte der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Inzwischen betreibt das Deutsche Museum drei Außenstellen, die sich in München, Bonn und Oberschleißheim befinden. Seine Gründung geht auf Bemühungen von Oskar von Miller zurück, der schon vorher für mehrere Ausstellungen zum Thema Technik verantwortlich zeichnete. Ausgangspunkt der umfangreichen Sammlungen waren die von der Bayerischen Akademie zur Verfügung gestellten Objekte. Heute werden auf der Münchner Museumsinsel Exponate aus allen Bereichen der Industrie gezeigt. Von der Energietechnik über Bergbau- und Chemietechnik bis hin zu Druckmaschinen findet sich hier für alle Hobbybastler interessantes Informationsmaterial. Der Bereich Energietechnik beschränkt sich nicht auf das reine Zeigen der Exponate, sondern bietet auch ein umfangreiches Informationsprogramm an, das von erneuerbaren Energien bis hin zu Sparmöglichkeiten reicht. Ein besonderes Highlight ist die Luft- und Raumfahrttechnik, wo man von Bauteilen der Zeppeline bis hin zu Triebwerken für moderne Flugzeuge alle Epochen der technischen Entwicklung durchwandern kann.