Filmmuseum Potsdam – Film
Am alten Markt der Stadt Potsdam findet sich in historischen Gemäuern das Filmmuseum. Ursprünglich war in dem Gebäude der Pferdestall des preußischen Königshauses untergebracht. 1981 wurde es von der DDR Regierung als Ausstellung zur Filmtechnik eröffnet, die sich hauptsächlich auf die Tätigkeit der Filmstadt Babelsberg beschränkte und später auch das Wirken von DEFA und UFA mit einbezog. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wanderten zahlreiche neue Exponate in die Ausstellungsräume und Archive des Museums. Die Anlage wurde 1993 restauriert und das museumseigene Kino mit neuer Vorführtechnik versehen, zu den auch eine Kinoorgel gehörte. Inzwischen liegt die Trägerschaft des Museums beim Land Brandenburg. Mittlerweile kann man im Filmmuseum Vorführtechnik aus 100 Jahren Filmgeschichte anschauen. Dazu gehören auch Schnitttechnik, Aufnahmegeräte, Beleuchtungen und Tontechnik, die die Geschichte von Fernsehfilm und Kino entscheidend mitgeprägt haben. Wechselnde Themenausstellungen machen das Museum bei jedem Besuch in Potsdam aufs Neue interessant. Derzeit widmet man sich den von Michael Ende geschaffenen Fantasiewelten, die vor allem die Kinder begeistern. Der „Märchenladen“ hält eine kleine Auswahl an Fanartikeln zu einzelnen Filmen bereit. Im Foyer des Museums werden immer wieder die Werke verschiedener Künstler zur Schau gestellt, die in irgendeiner Form mit Theater und Film verbunden sind. Im Haus der Sammlungen kann man sich anschauen, was zur Vermarktung der Filme getan wurde. Plakate, Pressemeldungen und Requisiten von vielen bekannten Filmen finden sich dort.