Germanisches Nationalmuseum – Kulturgeschichte
Die gläserne Fassade des Germanischen Nationalmuseums ist in der Kartäusergasse in Nürnberg zu finden. Die Geschichte des Museums reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Ursprünglich fand man es unter dem Namen „Generalrepertorium“. Das Museum besteht nicht nur aus den Ausstellungen, sondern betreibt zusätzlich eine Bibliothek und ein Archiv. Auch gut ausgebildete Restauratoren werden dort beschäftigt, die sich nicht nur dem eigenen Bestand an Exponaten sondern auch der Spielzeugsammlung ein paar Häuser weiter annehmen. Die Ausstellungsstücke reichen von frühgeschichtlichen Kunstgegenständen bis zu modernen Kunstwerken. Hier finden sich edle Kruzifixe neben Spielzeug und historischer Bekleidung. Auch die Kunst des 19. Jahrhunderts nimmt ziemlich viel Raum ein, vor allem Werke der Maler Dürer, Holbein und Cranach werden von den Gästen genauer in Augenschein genommen. Im Bereich Glasmalerei finden sich Exponate, die teilweise bis zu siebenhundert Jahre alt sind. Auch Freunde der Skulpturen und Münzen werden im Germanischen Nationalmuseum ihre helle Freude haben. Allein 7.000 antike Münzen wurden von der Stadt Nürnberg für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Doch das deutsche Handwerk brachte noch mehr Höchstleistungen hervor. Davon kann man sich beim Betrachten der Sammlung von historischen Musikinstrumenten überzeugen. Auch die deutschen Astrologen und Wissenschaftler wussten sich zu helfen und haben viele nützlich Instrumente hervorgebracht, die man ebenfalls im Germanischen Nationalmuseum bewundern kann.