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Insel Mainau – Botanik

Die im Nordwesten des Bodensees gelegene Insel Mainau ist schon seit vielen Jahren ein Besuchermagnet. An schönen Tagen finden sich mehrere Tausend Besucher ein. Die im Besitz einer schwedischen Adelsfamilie stehende „Blumeninsel“ ist zu Fuß über eine Brücke oder mit der Fähre zu erreichen. Kommt man von Lindau, sollte man für den Ausflug einen ganzen Tag einplanen. Das milde Seeklima begünstigt das Wachstum zahlreicher einheimischer und auch tropischer Pflanzen. Vom zeitigen Frühjahr bis weit in den Spätherbst hinein kann man hier eine farbenfrohe Blütenpracht bewundern. In den Gewächshäusern kann man den Gärtnern über die Schulter schauen und im Schmetterlingshaus die fliegende Fauna Südamerikas bewundern. Ein beliebtes Fotomotiv sind immer wieder die riesigen bepflanzten Figuren, deren Grundlage mit Erde beworfene Drahtgitter sind. Die auf der Insel beschäftigten Gärtner lassen sich immer wieder etwas Neues für die Touristen einfallen. So gehört zu den Objekten neueren Datums die Karosserie eines ausgedienten Fahrzeugs, das kurzerhand zum Blumenkübel umfunktioniert worden ist. Das Schlossfest zieht jedes Jahr viele Gäste an, die die Stände auf dem mittelalterlich wirkenden Markt bestaunen und sich mit Würstchen und Steaks vom Grill verwöhnen lassen. Beliebte Mitbringsel von der Insel sind Kräuter, die hier wachsen. Sollte Petrus einmal die Schleusen öffnen, bekommt man an den Kiosken Regencapes, bei denen später jeder sieht, dass man der Blumeninsel Mainau einen Besuch abgestattet hat.