MARTa Sammlungen
Die Bezeichnung „MARTa“ für die in Herford ansässige Sammlung setzt sich aus „M“ für Möbel und „ART“ für Kunst zusammen, wobei das „a“ am Ende sowohl für Architektur als auch Ambiente steht. Dass hier Einiges unter ein Dach gebracht wurde, was manchmal nicht zusammen gehört, fällt schon an der Architektur des Museumsgebäudes auf. Im Museumsteil sind auf 2.000 Quadratmetern fünf Galerien untergebracht worden, die mit wechselnden Ausstellungen bestückt werden. Hier sollen vor allem junge Künstler eine Chance bekommen, so sieht es das Konzept des Gründers Jan Hoet vor. Dabei steht nicht die Kunst an sich, sondern die Kreativität im Vordergrund, bei der es darum geht, die künstlerischen Träume mit den Anforderungen moderner Produktionstechnik und den Möglichkeiten der Architektur unter einen wirtschaftlich vertretbaren Hut zu bringen. Neuestes Projekt in dem Zusammenhang ist „Ad Absurdum“, bei deren Exponaten der Betrachter selbst entscheiden muss, ob er ein künstlerisch geschaffenes Objekt oder eine durch Zufall entstandene Kombination vor Augen hat. Zu den festen im Haus gezeigten Sammlungen gehören „Papaver“ von Panamarenko, „Explosion 3“ von Wilhelm Sasnal und „If“ von Robert Hutter und Ingrid Mwangi. Ein kleiner Shop, ein eigenes Atelier und das „Forum“, in dem in exklusiver Umgebung Events mit bis zu 600 Personen durchgeführt werden können, runden das Angebot ab.