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Museum Berggruen

Das Museum „Berggruen“ befindet sich in der Hauptstadt der Bundesrepublik, nachdem die Sammlung bis 1996 in Paris gezeigt wurde. Der Initiator Heinz Berggruen machte sich nicht nur in Europa einen Namen als Kunstsammler. Er lebte und arbeitete auch während des II. Weltkrieges einige Jahre in den Vereinigten Staaten. Dass die Ausstellung der von ihm zusammengetragenen Werke der modernen Kunst nach Berlin kam, ist nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken, dass Berggruen hier 1914 geboren wurde. Im Jahr 2000 übereignete er seine unfangreiche und wertvolle Sammlung der „Stiftung Preußischer Kulturbesitz“, von der er zuvor auch mit dem „Stülerbau“ seinen bevorzugten Standort für das Museum zur Verfügung gestellt bekommen hatte. Ein Schwerpunkt der Gemäldesammlung liegt beim Leben und Wirken von Pablo Picasso, der mit mehr als 100 Werken vertreten ist. Auch von Klee, Matisse und Giacometti sind zahlreiche Werke ausgestellt. Einzigartig in einer Gemäldeausstellung ist die multimediale Führung durch die auf drei Etagen verteilte Galerie. Wer nach einem Besuch des Museums auch einen Abstecher zum Grab des berühmten Kunstfreunds und Sammlers machen möchte, der muss nach Berlin-Dahlem fahren, wo Heinz Berggruen nach seinem Tod am 23. Februar 2007 beigesetzt wurde. Ihm erwiese sogar der Bundespräsident die letzte Ehre.