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Museum für Fotografie, Helmut Newton Stiftung

Das Museum für Fotografie findet sich im ehemaligen Kasino der Landwehr in der Berliner Jebensstraße. Es wurde erst 2004 ins Leben gerufen und gehört zur Kunstbibliothek Berlin. Derzeit laufen noch umfangreiche Baumaßnahmen, die 2009 abgeschlossen werden. Danach wird das Museum sowohl Ausstellungsräume als auch eine umfangreiche Bibliothek mit Lesesaal und einem eigenen Restaurationsbereich beherbergen und soll auch zu Studien- und Lehrzwecken genutzt werden. Das Kernstück der Ausstellung wird auf der Grundlage eines Vertrages mit der Stiftung „Preußischer Kulturbesitz“ von der Helmut Newton Stiftung gestellt, wobei der Stifter großen Wert darauf legt, dass hier nicht nur seine Werke gezeigt werden, sondern das Museum auch andere, wechselnde Ausstellungen integriert, die hier eine lebendige Museumskultur entstehen lassen sollten. Viele Motive werden den Kunstliebhabern bekannt vorkommen, weil sie unter dem Namen „Alice Springs“ teilweise schon der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Die Ausstellung der teils bizarren Fotos und Collagen von Helmut Newton und seiner Frau Jane wird dauerhaft auf zwei Etagen zu bewundern sein. Um den Menschen die Möglichkeit zu geben, den beiden bekannten Fotografen nachzueifern, werden im museumseigenen Fotolabor auch Lehrveranstaltungen angeboten, bei denen die Interessenten in die hohe Kunst des Fotografierens eingewiesen werden. Dabei lernen sie nicht nur vieles über die geschickte Motivwahl, sondern auch über verschiedene Entwicklungstechniken.