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Optisches Museum

Das Optische Museum findet man in der thüringischen Stadt Jena, deren Geschichte sehr eng mit der Entwicklung der Carl Zeiss Jena Werke verknüpft ist. Die Mitarbeiter waren es auch, die den Grundstein für die heute gezeigte Sammlung legten, die 1922 in Form eines für einen beschränkten Personenkreis zugänglichen Museums startete. Das änderte sich auch nach dem Umzug 1924 nicht. Erst ab 1965 wurde die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, deren Exponate im II. Weltkrieg zum Schutz vor der zerstörerischen Kraft der Bomben unterirdisch gelagert worden waren. 1977 zog die Ausstellung in das inzwischen wieder hergerichtete Museumsgebäude um. Sie umfasst inzwischen alle Themenbereiche, die sich rund um die Optik drehen. Egal, ob man sich zur Historie der Sehhilfen oder die Geschichte der Mikroskope informieren möchte, hier findet man die gesuchten Informationen. Daneben wird die Entwicklung der Fotografie von der Rollbildkamera bis zur modernen Spiegelreflex- und Digitalkamera dargestellt. Auch in der Augenheilkunde eingesetzte Hilfsmittel bekommt man hier zu sehen, bevor man sich über das Leben und Wirken von Carl Zeiss informieren kann. Zu den interessantesten Stücken der Ausstellung zählen die „Laterna Magica“ und die „Laterna Obscura“. Im Obergeschoss des Museums befindet sich die Ausstellung zur Planetariumstechnik und ein Hörsaal, in dem regelmäßig Veranstaltungen rund um die technische Optik durchgeführt werden.