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Senckenberg Forschungsinstitut und Naturkundemuseum

Das Naturkundemuseum in Senckenberg wird von den Fachleuten des Forschungsinstitutes betreut. Das Frankfurter Museum gehört mit Berlin zu den größten dieser Art auf deutschem Boden. Es wurde 1907 in einem eigens dafür errichteten Bau in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität gegründet. Der „Naturforschende Verein“ bekam von den Senckenberg Stiftung als Grundstock für das Museum eine umfangreiche Büchersammlung und den größten Teil der bereits 1821 begonnen Mineraliensammlung. Vor den Toren des Museums zeigen zwei große Skulpturen, dass man sich hier vor allem auf den Spuren der Dinosaurier bewegt. Der Lichthof der Anlage birgt Skelette der ausgestorbenen Erdbewohner, bei denen man es inzwischen schon auf achtzehn verschiedene Arten gebracht hat. Das Prunkstück der Ausstellung ist der fast 20 Meter lange Diplodocus, dessen sterbliche Überreste in den Vereinigten Staaten ausgegraben worden sind. Bis auf den Schädel besteht er aus den konservierten natürlichen Knochen des Tiers. Doch nicht nur die Großen unter den ausgestorbenen Tieren kann man hier bewundern, sondern auch die kleinste Pferderasse der Erdgeschichte, das „Propalaeotherium Hassiacum“, das ausgewachsen gerade mal 60 Zentimeter groß war. Auch die Hobbygeologen unter den Besuchern werden hier ihre helle Freude an der Darstellung der Veränderungen der Erde haben. Der Umbau von 2003 schuf auch Platz für die umfangreiche Reptilienausstellung, bei der nebenher noch auf den Naturschutz eingegangen wird. Es gibt auch schon Pläne für Erweiterungen, in deren Rahmen auch für die Darstellung der Entwicklung des Menschen Platz geschaffen werden soll.