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Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie

Im Jahr 1816 rief Johann Friedrich Städel mittels einer umfangreichen Stiftung das nach ihm benannte Kunstmuseum in Frankfurt ins Leben, indem er testamentarisch festlegte, dass seine Kunstsammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. In einem zweiten Umzug kam das Museum 1878 an den jetzigen Standort am Frankfurter Museumsufer in ein eigens dafür erbautes Gebäude. 1899 wurde auf Initiative von Leopold Sonnemann der noch heute existierende Förderverein gegründet. Heut zeigt das Museum neben verschiedenen Kunstwerken aus dem Historischen Museum Frankfurt auch Gemälde aus der Sammlung der Hohenzollern. Im II. Weltkrieg erlitt der Bestand durch Beschlagnahmungen erhebliche Verluste. Das teilweise zerstörte Gebäude wurde bis 1963 komplett restauriert und die Sammlung wieder für Besichtigungen zur Verfügung gestellt. Hier kann man jetzt auf mehr als sechshundert Jahren Kunstgeschichte schauen und Werke aus der Zeit des Barock, der Spätgotik bis hin zur Renaissance und Neuzeit bewundern. Werke von vielen bekannten italienischen und deutschen Künstlern kann man hier betrachten und neuerdings auch eine umfangreiche Fotosammlung in Augenschein nehmen. Neben den Gemälden bewahrt der Fundus des Museums auch über 100.000 Grafiken aus vielen Jahrhunderten sowie mehr als 600 Skulpturen auf. Im „Städel“ finden auch regelmäßig Sonderausstellungen statt, bei denen auch jungen Künstlern die Gelegenheit gegeben wird, ihre Werke der Öffentlichkeit bekannt zu machen.