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Westfälisches Museum für Klosterkultur

Das Westfälische Museum für Klosterkultur befindet sich im Kloster Dalheim bei Lichtenau. Es ist das erste Museum für die Kultur der Klöster in Europa. 1429 wurde das Kloster erbaut und bis 1803 als solches genutzt. Dabei musste man im Dreißigjährigen Krieg schwere Schäden durch Plünderungen und Zerstörungen hinnehmen, die man aber mit erhöhter Anstrengung wieder richten konnte. 1838 zerstörte ein Brand große Teile der barocken Gebäude, die um einiges schlichter wieder neu gebaut wurden, weil das alte Kloster inzwischen als Gutshof mit bäuerlicher Wirtschaft genutzt wurde. Die Besitzer nahmen ab 1960 eine Restaurierung in Angriff, bevor sie die Liegenschaft 1979 an den Landesverband Westfalen- Lippe verkauften. Heute kann man hier schauen, wie in de Klöstern früher Bier gebraut hat und wie die Mönche und Nonnen früher hier lebten und arbeiteten. Auch der Klostergarten ist im ursprünglichen Zustand wieder hergerichtet worden und gewährt Einblicke in die Zucht von Gewürzen, Kräutern und Heilpflanzen. Die Innenräume der Gebäude bergen wertvolle Decken- und Wandmalereien. Die gezeigten Exponate reichen von historischen Gebetsbüchern bis zum Haussegen und Bildnissen von Engeln, mit denen man seinen häuslichen Altar schmücken konnte. Im Klosterlädchen kann man sich ein Andenken mitnehmen, das Klosterbier probieren, Dinkelbrot kaufen oder in Gewürzen und Töpferwaren stöbern.