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Erzgebirge

Auf dem deutschen Teil des sich bis nach Tschechien hinein erstreckenden Mittelgebirges ist der Fichtelberg mit 1.215 Metern die höchste Erhebung. Die höheren Lagen bieten vor allem gute Bedingungen für Wintersportler, die sich besonders gern in der Gegend um Oberwiesenthal treffen, das noch heute als Zentrum der Skispringer gilt. Die Zimmer im einer Sprungschanze nachempfundenen Panorama-Hotel waren schon zu DDR-Zeiten viele Monate vor Saisonbeginn ausgebucht. Das Landschaftsschutzgebiet Osterzgebirge lockt vor allem die Wanderfreunde mit seinen ausgedehnten Nadel- und Mischwäldern. Viele Hochmoore bieten zahlreichen seltenen Pflanzenarten eine Heimat. Der Name Erzgebirge entstand durch die zahlreichen Erzvorkommen, die hier gefunden wurden. Einige Bergwerke kann man besichtigen. Auch Hartenstein bietet mit der Burg Stein am Ufer der Zwickauer Mulde ein reizvolles Ausflugsziel. Die Glasherstellung kann man sich in verschiedenen Orten anschauen. Um bequem durchs Erzgebirge reisen zu können, bieten sich die Schmalspurbahnen an, bei denen aber noch immer „Blumen pflücken währen der Fahrt verboten“ ist. Zu den architektonisch und historisch wertvollen Ausflugszielen gehören unter anderem die St. Wolfgangskirche in Schneeberg und das Jagdschloss in Augustusburg. Weltweit bekannt ist die Holzkunst des Erzgebirges. Die filigranen Schnitzereien findet man auf den Märkten, die vor allem in der Adventszeit Tausende Besucher anlocken. Für die Gäste wurde inzwischen auch eine „Erzgebirgscard“ ins Leben gerufen, die sich für diejenigen lohnt, die viele Museen anschauen möchten.